Decca – DL7-5347, Decca – DL 7-5347, Analogue Productions – APP 174-45
Format:
2 x Vinyl, 12", 45 RPM, Stereo, 180g
Land:
US
Veröffentlicht:
1. Aug. 2025
Genre:
Rock
Stil:
Hard Rock, Folk Rock, Prog Rock
B1 Sometime World 6:15
B2 Blowin' Free 5:17
C1 The King Will Come 7:00
C2 Leaf And Stream 3:50
D1 Warrior 6:20
D2 Throw Down The Sword 6:06
Wishbone Ash war in den 1970er Jahren unangefochten an der Spitze der Rockmusik – dank ihrer inspirierten Musikalität, ihrer positiven Ausstrahlung und ihren einfallsreichen Songs. Ihre Konzerte waren mitreißend und die Alben grandios. „Argus“ ist nach wie vor ein Höhepunkt im beeindruckenden Repertoire der Band. Das Hardrock-Meisterwerk aus dem Jahr 1972 hatte einen enormen Einfluss auf nachfolgende Rockbands. Die charakteristischen Harmonie-Gitarren des britischen Quartetts wurden für viele zum Maßstab. Thin Lizzy, Iron Maiden, Opeth und Lynyrd Skynyrd haben alle den Einfluss von Wishbone Ash anerkannt und Stücke wie „The Boys Are Back in Town“ von Thin Lizzy, „The Trooper“ von Iron Maiden und sogar „Reeling In The Years“ von Steely Dan haben alle Twin-Gitarren-Momente, die an „Argus“ erinnern.
Aber Wishbone Ash waren nie eine reine Hardrock-Band: ihre hochfliegenden Gesangsharmonien und ihre musikalische Größe rückten sie eher in die Nähe des Progressive Rock. Aber sie waren auch keine reine Prog-Band, da sie auf Keyboards verzichteten und sie nie wirklich unter dem Einfluss der Klassik standen. Ihre Wurzeln lagen im Blues und ihr Markenzeichen waren zwei harmonisch aufeinander abgestimmte Leadgitarren (in der Originalbesetzung gespielt von Ted Turner und Andy Powell). Selbst die härtesten Titel – wie „Blowin' Free“, der berühmteste Titel aus „Argus“ – hatten einen ätherischen Touch. Sie konnten die großen Bühnen rocken, aber sie taten dies mit Subtilität und Anmut.
Das spiegelt sich perfekt in dem klassischen Albumcover der mit dem Prog verbundenen Designer Hipgnosis wider: Auf der Vorderseite ist ein griechischer Wächter – der „Argus“ aus dem Titel – zu sehen, der in die Ferne starrt. Es ist ein mythisches Bild aus einer anderen Welt, bis man sich die Rückseite genauer ansieht und erkennt, dass er die Ankunft (oder vielleicht den Abflug) eines Raumschiffs ankündigt. Zwei Welten prallen aufeinander. Genau das, worum es bei der Band und dem Album ging. „Argus“ ist kein Konzeptalbum im üblichen Sinne, aber es gibt durchaus einen emotionalen roten Faden, der sich vom düsteren Anfang bis zum heroischen Ende des Albums zieht. Die Band bestand damals darauf, dass die Texte eher eine Nebensache waren: Kurz nach der Veröffentlichung erklärte Martin Turner gegenüber NME, dass er sie hauptsächlich geschrieben habe, um sie an die Stimmung der Musik anzupassen: „Die Musik, die dabei herauskam, war sehr englisch, sehr mittelalterlich, und die Texte mussten das widerspiegeln.“
Jetzt hat Analogue Productions sein ganzes handwerkliches und technisches Können eingesetzt, um diesem epischen Album zu huldigen! Dank des großartigen Remasterings von Sean Magee (Abbey Road Studios), für das er die originalen Masterbänder verwendete, erstrahlt die bei Quality Record Pressings gefertigte und mit luxuriösem Klappcover von Stoughton Printing versehene Doppel-LP (180 Gramm, 45 U/min) in ganz neuem Licht: Die leiseren, lyrische Passagen werden präzise wiedergegeben, während die majestätischen Riffs und mitreißende Hymnen die Energie der Musik voll zur Geltung gebracht werden! „Argus“ ist nicht nur ein weiteres Rockalbum – es ist eine Reise durch eine Klanglandschaft voller Tiefe, Emotionen und technischer Brillanz. Es ist das Album, das Wishbone Ash als Meister der Twin-Gitarren-Harmonie etablierte. Anspruchsvolle Audiophile werden „Argus“ als unverzichtbare Ergänzung ihrer Plattensammlung betrachten. Es ist eine Meisterleistung der Tontechnik, die das komplexe Zusammenspiel der beiden Gitarren mit makelloser Klarheit und einer Wärme einfängt, wie sie nur analoge Aufnahmen bieten können. (QUELLE: SIEVEKING-SOUND)
